Freitag, 14. Dezember 2012

Kreditanfrage wurde abgelehnt? Welche Alternativen es noch gibt!

Für Selbständige und Existenzgründer ist manchmal ein Kredit, sei es zur Anschubfinanzierung oder zur Erweiterung des Betriebes erforderlich. Da ist es ärgerlich, wenn die Bank eine Kreditanfrage ablehnt. Versucht man dann per Kontokorrentkredit die Summe aufzubringen (Kontoüberziehung) wird das ein teurer Spaß. Viel besser ist es, wenn man sich Gedanken über die Alternativen macht.

Ein bekannter Spruch lautet: "Banken verleihen einen Regenschirm, aber sobald es anfängt zu regnen wollen sie ihn wieder zurück haben". Da mag sicher etwas an der Aussage dran sein, allerdings versuche ich zunächst das Geschäft aus Sicht der Bank zu sehen. Denn sie verleiht eine Menge Geld und hat das Risiko dieses nicht mehr zurückzubekommen. Nur der geringste Teil davon ist Eigenkapital der Bank. Das meiste hat sie selbst bei ihren Kunden und bei der EZB geliehen. Während die Bank die eigenen Schulden evtl. plötzlich zurückzahlen muss verleiht sie ihren Kunden das Geld langfristig. Die Bank lebt davon, dass sie mehr Zinsen erhält, als sie selbst zahlen muss.

Peer-to-peer-Kredite
Wie kann nun eine Bank feststellen, ob Ihr Geschäftsmodell funktioniert? Richtig - über Ihren Jahresabschluss. Dabei achtet sie darauf ob sie die Finanzierungsregelung verstanden haben, die lautet: kurzfristige Investitionen werden kurzfristig finanziert - langlebige Investitionen langfristig. Nun zu den alternativen. Für kleinere Summen sind die Peer-to-peer-Kredite von Smava und Auxmoney empfehlenswert. Hier stellen Sie Ihre Kreditanfrage öffentlich vor und Interessenten beteiligen sich an der Finanzierung. Sie geben selbst vor, welchen Zinssatz Sie bereit sind zu bezahlen. Wenn sich genügend Bieter finden, kommt das Kreditprojekt zustande und Sie erhalten direkt das Geld auf Ihrem angegebenen Bankkonto. Die Rückzahlung erfolgt in monatlichen Raten, die Sie zuvor festgelegt haben.

Crowdfunding
Ähnlich funktioniert das Crowdfunding. Denn auch hier sind es häufig Privatpersonen die das Unternehmen finanzieren. Allerdings sind hierbei die Investoren an Ihrem Unternehmen beteiligt in Form von stillen Beteiligungen. Plattformen sind: deutsche-mikroinvest.de, direct-lending.net oder gruenderplus.de. Vorteil des Crowdfunding ist, dass Sie kein Eigenkapital noch Referenzen benötigen um Ihr Projekt zu finanzieren. Finanzierungen für Kreditprojekte bei denen sich die Kreditinstitute schwer tun sind hier ebenfalls möglich. Darüber hinaus machen die Anteilseigner Werbung für Ihre Firma und sie leihen sich im Grunde genommen kein Geld und müssen deshalb auch nichts zurückzahlen. Die Gegenleistungen, die die Kapitalgeber erhalten, bestimmen Sie selbst. In der Bilanz taucht die Finanzierung über Crowdfunding im Eigenkapital auf, während peer-to-peer-Kredite unter Fremdkapital fallen.

Andere Formen
Hierunter fallen die Business Angel für Gründer, Venture Capital erfolgt außerbörslich über Beteiligungen die für riskante Unternehmungen bereitgestellt werden, Anleihen die das Unternehmen ausgibt sind Schuldverschreibungen mit festem Zinssatz. Wobei es unterschiedliche Arten gibt. Auch die Wahl der Unternehmensform ist für die Kapitalbeschaffung unterschiedlich geeignet. So ist beispielsweise bei der AG (Aktiengesellschaft) das Grundkapital in Aktien aufgeteilt. Diese sind an der Börse handelbar.

 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

So erhöhen Sie den Umsatz in Ihrem Webshop! Teil 3

Auch in diesem dritten und letzten Teil geht es wieder um Möglichkeiten wie Sie Ihren Webshop optimieren und mehr Kunden gewinnen können.

Upselling
Ein Kunde interessiert sich für eines Ihrer Produkte, falls die Möglichkeit besteht, bieten Sie ihm ein passendes höherwertigeres Produkt an. Hierdurch können Sie den Umsatz vergrößern. Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben. Falls der Kunde das nächst höherwertige Produkt anschaut und Sie ihm erneut ein höherwerteres Produkt anbieten, kann dies dazu führen, das der Kunde schließlich gar nicht kauft. Aber dosiert eingesetzt, kann dies durchaus Ihren Absatz steigern.

Fortschrittsanzeige
Kunden stöhnen manchmal über den Bestellprozess, weil immer noch eine weitere Information eingeholt wird und es mehrere Seiten braucht, bis der Bestellvorgang abgeschlossen ist. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn dies kurz vor dem Abschluss passiert. Mit einem Fortschrittsbalken, zeigen Sie dem Kunden noch während des Bestellprozesses, wie weit er schon gekommen ist und wie viel noch auf ihn zukommt. So kann er in etwa abschätzen wie lange es noch dauern wird.

E-Mail-Retargeting
Hat ein Kunde sich zwar registriert, aber den Bestellvorgang trotzdem nicht abgeschlossen, bedienen sich einige Anbieter eines Tricks. Denn meist wurde noch kein Opt-in eingeholt, der erforderlich ist um einem Interessenten eine Werbe-E-Mail zu schicken. Das funktioniert folgendermaßen. Der Anbieter deklariert die E-Mail als technische Hilfe nach dem Motto: "Oops, da ist etwas schief gegangen". Anschließend hat der Kunde die Möglichkeit seinen Einkauf fortzusetzen. Selbstverständlich sind die Waren in seinem Warenkorb noch erhalten.

Website-Retargeting
Hierunter versteht man gezielte Werbung auf anderen Websites. Angenommen Sie schauen sich ein Produkt in einem Webshop an, kaufen aber nicht. Anschließend wechseln Sie auf eine andere Website, die einen Werbebanner für genau dieses Produkt anbietet und ihn zurück auf Ihre Website führt. Das funktioniert allerdings nur, wenn diese andere Website mit dem gleichen Advertiser zusammenarbeitet bei dem Sie Ihre Werbung schalten. Allerdings sollten dies auf maximal drei Folgeseiten geschaltet werden, da sich sonst der Kunde zu sehr verfolgt fühlen könnte.

Prominente
Sie können durch prominente Testimonials Stimmung erzeugen und durch die Identifikation des Kunden mit dem Promi eine Verbindung schaffen. Je nach Produkt können Sie sowohl die Ausdrucksweise der Beschreibung auf die Art des Promis abstimmen. Ein gutes Beispiel ist auf der Website für Männerkosmetik "Der gepflegte Mann" zu finden. Die Düfte werden in blumigen Worten beschrieben und in fast jedem Produkttext wird auf die emotionale Verbindung zu den Männertypen hergestellt.

Gastbestellungen
Für einen Umsatzschub sorgt häufig diese Form des Einkaufens, denn der Kunde muss nicht erst ein Konto anlegen und sich noch ein Passwort merken, sondern gibt lediglich die notwendigsten Daten an. Viele Shopbetreiber berichten, dass der Anteil dieser Bestellungen recht hoch ist. Sollten Sie diese Form noch nicht einsetzen, dürfte es ein leichtes sein dies zu implementieren.

Mit diesem dreiteiligen Artikel möchte ich zu Ihrem Erfolg beitragen und Sie natürlich motivieren meinen Blog regelmäßig zu lesen.

 

Mittwoch, 12. Dezember 2012

So erhöhen Sie den Umsatz in Ihrem Webshop! Teil 2

Im ersten Teil geht es um die Erhöhung der Verkaufszahlen in Ihrem Webshop. Hierzu gibt es einiges zu beachten. In diesem Teil wird die Liste der möglichen Optimierungen fortgesetzt. Einiges von dem was ich aufzähle ist Ihnen vielleicht schon bekannt, anderes ist Ihnen aber auch neu.

Exklusivität
Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit Abonnent eines besonderen Service zu werden. In Amerika gibt es einen Anbieter der gegen Entgelt, monatlich aktuelle Kosmetikproben verschickt. Was andere in der nächsten Parfümerie kostenlos bekommen, bezahlen hier die Abonnenten, bekommen allerdings diese Proben auch früher als andere Kunden. Diese genießen den Statusvorteil. Besonders reizvoll wird es, wenn man Exklusivität und Verknappung kombiniert.

Merchandising
Sie haben eine Marke, ein Logo etc? Bieten Sie doch auch T-Shirts, Taschen, etc. mit Ihrem Logo drauf an. Es gibt im Internet Anbieter bei denen Sie diese Produkte bedrucken bzw. herstellen lassen können. Die Kunden identifizieren sich stärker mit Ihrem Shop und machen ganz nebenbei ihren Webshop noch bekannt.

Persönlichkeit
Zeigen Sie Ihr Foto auf der Website. Menschen kaufen lieber von Menschen, nicht von Automaten. Persönlichkeit aktiviert besser. Auch Ihre Kunden möchten gerne wissen mit wem sie es zu tun haben. Stellen Sie sich vor. Geben Sie den Menschen das Gefühl, Sie sind der Mensch von nebenan. Seien Sie dabei ehrlich und offen. Selbstredend wählen Sie hierfür ein vertrauenerweckendes Bild von sich aus.

Versandkosten und Bestellwerte
Durch die Versandkosten, kann der Gesamtpreis eines Einkaufs im Vergleich zum reinen Warenwert stark ansteigen. Viele Shops bieten deshalb Schwellwerte an, bei denen die Versandkosten wegfallen. Manchmal fehlen nur wenige Euro oder gar Cent um den Bestellwert zu erreichen. Packt der Kunde einen weiteren Artikel hinzu, liegt er weit über diesem Schwellwert. Auch dieser Umstand veranlasst Kunden zum Abbruch. Schlagen Sie dem Kunden automatisiert ein paar Artikel vor, die ausreichen um einen optimalen Bestellwert zu erreichen. Beispielsweise ein oder mehrere Schokoriegel. 

Mehrwert
Einige Versandhändler berichten, dass Kunden die im Webshop Punkte für Paypal sammeln können, höherwertige Warenkörbe erstellen und auch die Wiederbestellquote sich verdoppelt hat. Probieren Sie es doch einfach aus.
 

Wechselseitigkeit
Menschen möchten anderen Menschen nichts schuldig bleiben. Deshalb gibt es bei vielen Unternehmen Werbegeschenke, in der Hoffnung dass der Kunde sich an das Unternehmen positiv erinnert und bei Bedarf auch hier einkauft. Wenn Sie etwas verschenken, können Sie auch etwas dafür verlangen. Beispielsweise die E-Mail-Adresse. Wenn Beispielsweise ein Unternehmen Software verschenkt, muss der Kunde sich lediglich registrieren und erhält anschließend den Lizenzkey per E-Mail. Evtl. gibt es ein kostenpflichtiges Upgrade, mit dem die eigene Version noch besser wird und zum Vorzugspreis zu haben ist. Welche Informationen sind für Sie wichtig? Anschließend kann das Unternehmen den Interessenten weitere attraktive Angebote per E-Mail schicken und versuchen Ihn zum Kauf zu motivieren. Achtung: Die Bewerbung von Produkten per E-Mail ist nur nach ausdrücklichen Opt-in erlaubt. Also sollten Sie diese Genehmigung gleich mit einholen.